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Farbe.Design.Therapie
FarbDesign-Infos März 2020



Sehr geehrte ,

im neuen Newsletter habe ich wieder eine Reihe von Ausstellungs- und Tagungshinweisen, interessanten Blog-Beiträgen, aktuellen Rezensionen sowie Beiträgen zum Download zusammengestellt, die ich in den letzten Wochen geschrieben habe oder die mir bei meinen Recherchen aufgefallen sind. Ich freue mich, wenn einzelne Themen für Ihre Arbeit interessant sind.
Mythos Glas
Gut zu wissen
Mythos Glas

In den letzten Ausgaben der Zeitschrift »Restauro« (Callwey-Verlag, München) wurde eine Artikelserie zum Thema Gläser für Bilderrahmen veröffentlicht. Autor ist David Halbe, der Inhaber des gleichnamigen Unternehmens.

Weitere Informationen finden Sie hier:

ECDA Jahrestagung 2020
Tagung
ECDA-Jahrestagung 2020

Die Jahrestagung der Environmental Colour Design Association findet vom 23. bis 25. April 2020 in Augsburg statt. Alle Informationen zum Programm, den Referenten und den Veranstaltungsorten finden Sie in der Einladung (PDF) zum Download hier:

Zur Homepage der ECDA kommen Sie hier:

Klassenzimmer
Schulraumgestaltung
Lasst die Klassenzimmer weg

Wie lernen Kinder heute am besten? In unserer Studiengruppe FarbDesign haben wir uns vor einiger Zeit mit so genannten Lernmodalitäten befasst, also mit der Frage, wo (räumlich) und wie (methodisch) Kinder am besten lernen können. Eine Konsequenz dieser Projektarbeit war und ist: Das Lernen im 45 Minuten-Rythmus im Klassenzimmer ist definitiv ein Auslaufmodell, auch wenn diese »cell-and-bell«- Methode nach wie vor bevorzugt wird. Lernen kann überall geschehen, im Klassenzimmer, im Foyer, auf dem Schulhof oder im schuleigenen Garten und natürlich auch im Außenraum. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die Studie unter Leitung von Prof. Peter Barrett hinweisen: »Intelligente Lernräume« . Auch ein Interview bei competitionline ist ein Impuls, den wir Ihnen ebenfalls als Download zugänglich machen.

Die Dokumentation »Intelligente Lernräume« finden Sie hier, zum Interview geht es hier:

Ausstellung
Jutta Pointner Webkunst

Die Webkunst ist Kultur, ein jahrtausendealtes Handwerk und gehört zum ältesten künstlerischen Ausdruck des Menschen. Der Besuch der Ausstellung im Museum Angerlehner ist eine besondere Gelegenheit, sich auf diese uralte Tradition einzulassen. Die Ausstellung versteht sich als textile Retrospektive anlässlich des 40jährigen Webjubiläums von Jutta Pointner. Präsentiert werden über 40 Teppiche der Bildwirkerin aus Haibach ob der Donau.
Die Ausstellung geht bis 31. Mai 2020

Weitere Informationen finden Sie hier:

Workshop
Resonanz-Farbtest

Dieser Test ist kein weiterer psychologischer Test, der von einem Psychologen interpretiert werden muss. Der Resonanz-Farbtest zeigt, welche Energien eine Testperson zur Verfügung hat, wie sie damit umgeht und welche Kompetenzen daraus entstehen. Damit ist dieser Test für den Gestalter ein hervorragendes Werkzeug, um individuelle Stress- und Ablehnungsfarben, aber auch Ausgleichs- und Wohlfühlfarben zu erkennen. Wir nutzen den Test seit vielen Jahren, nicht nur bei der individuellen Beratung einzelner Personen oder Familien, sondern auch bei kleineren oder größeren Einrichtungen – denn die Testergebnisse
Resonanz
lassen sich verrechnen, was in der Auswertung die Farben zeigt, die für eine ganze Gruppe von Personen gültig sind. Der Test eignet sich übrigens auch für die Berufsberatung, da er die individuellen Kompetenzen nach C.G. Jung ermittelt, die ebenso wie viele andere Phänomene der inneren und äußeren Wirklichkeit in Farbe codiert sind.

Weiter Informationen finden Sie hier:

Ausstellung
Olafur Eliasson: Symbiotik seeing

Im Zentrum steht eine grossräumige Installation die exklusiv für das Kunsthaus Zürich realisiert wurde, und ein wichtiges Thema unserer Zeit berührt: das Verhältnis und das Zusammenspiel von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren. Mit »Symbiotic seeing« beschäftigt sich der Künstler mit Themen wie Koexistenz und Symbiose und zielt auf einen grundlegenden Perspektivwechsel. Die Ausstellung lädt dazu ein, nicht nur über den
Eliasson
Klimawandel – als Folge menschlichen Handelns – nachzudenken, sondern die Position des Menschen als Teil eines grösseren Systems zu verstehen. Der sozial und ökologisch engagierte Künstler, der im September 2019 von der UN zum Botschafter für den Klimaschutz und nachhaltige Energie ernannt wurde, plädiert für eine Welt, die anstelle von Konkurrenzkampf auf Koexistenz und Zusammenarbeit setzt. Eliassons Kunst übersetzt komplexe theoretische Überlegungen in räumliche Werke, die Menschen nicht nur rational ansprechen, sondern auch emotional berühren und körperlich bewegen. Die Ausstellung im Kunsthaus Zürich dauert noch bis 22. März 2020.

Weitere Informationen finden Sie hier:


Gut zu wissen
Ist Weiß eine Stressfarbe?

Menschen unterscheiden sich individuell in ihrer Empfindsamkeit für sensorische Reize. Wie intensiv Menschen beispielsweise durch Licht und Farbe, Gerüche oder akustische Reize stimuliert werden, hängt unter anderem davon ab, wie gut es ihnen gelingt, diese Reize »auszublenden«, sich davon nicht ablenken zu lassen. Personen, die das besonders gut können (so genannte high-screener) fällt es leicht, auch in einem visuell chaotischen bzw. lautem Umfeld konzentriert zu bleiben und ihren Tätigkeiten nachzugehen. So genannten low-screener gelingt das sehr viel weniger; schon niederschwellige sensorische Reizen erleben sie intensiv und bewerten diese als störend. Farben zeigen in diesem Kontext verschiedene Wirkungen …

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Pflegenotstand
Seniorengerechte Lebensräume
Was sich ändern muss …

Ein engagiertes Playdoyer für einen veränderten Blick auf Pflegeeinrichtungen, geschrieben von einem langjährigen Diözesan-Caritas-Direktor. Es geht in diesem Beitrag weniger um Architektur und Raum, doch wer die umfassenden Wirkungen von gebauten Lebensräumen auf Senioren einigermaßen gut abschätzen kann, wird diese Aussagen für sein eigenes Arbeitsfeld weiterdenken können.

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Monet
Ausstellung
Monet: Orte

Monet interessierten nicht Sehenswürdigkeiten, sondern Licht- und Wetterphänomene und ihre verschiedenen Auswirkungen auf diese Orte. Auch an seinen Wohnorten gewann Monet der alltäglichen Umgebung Bildmotive zu Parks, Gärten und Seerosen ab, mit denen er seine Auseinandersetzung mit Licht und Farbe immer weiter vorantrieb. Die Ausstellung im Potsdamer Museum Barberini (bis 1. Juni 2020) wurde zuvor unter dem Titel »The Truth of Nature« in Denver gezeigt.

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Gut zu wissen
… und Design rechnet sich doch!

Unreflektiert gehen so gut wie alle in der Architektur und am Bau beteiligten Fachleute davon aus, dass sich der Mehraufwand für (gutes) Design … wozu auch ein differenziertes Farb-, Licht- und Materialkonzept gehört, »nicht rechnet«. Ganz anders die häufig sehr pragmatisch vorgehenden Kollegen in den Vereinigten Staaten, die ein vergleichbares Krankenhaus einmal mit und einmal ohne gute Designkomponenten errichteten, hierbei die Kosten exakt dokumentierten, die Gebäude in Betrieb nahmen und nach einem Jahr ebenso exakt den »Return of Investment« ermittelten. Das Ergebnis: Schon nach einem Jahr sind die zusätzlichen Design-Kosten durch erheblich Einsparung wieder ausgeglichen. Was wäre, wenn auch bei uns diese Erfahrungen berücksichtigt würden, nicht nur in Bauten des Gesundheitswesens? 

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Ästhetik
Studie
Gefallensurteile nach Kontext

Menschen neigen in ihrem ästhetischen Urteil dazu, auf natürliche Dinge auf vergleichbare Weise zu reagieren. Anders jedoch auf Werke, die von Menschen geschaffen wurden. Untersuchungen am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik und an der New York University zeigen, dass die Einigkeit bei ästhetischen Geschmacksurteilen davon abhängig ist, ob ein Werk künstlich geschaffen wurde oder natürlich entstanden ist. Die größten Übereinstimmungen im gemeinsamen Geschmack gab es bei Gesichtern, gefolgt von Naturlandschaften – hier tendieren wir Menschen offensichtlich dazu, das Gleiche zu mögen. Anders sieht die Sache bei Kunst und Architektur aus. Hier gab es kaum geschmackliche Überschneidungen. Was das Lieblingskunstwerk einer Person war, konnte für einen anderen sehr unbeliebt sein …

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Make Ink
Buchtipp
Make Ink

Der Kanadier Jason Logan, Künstler und Illustrator u.a. für die New York Times, geht in Hinterhöfe, Parks und Industriebrachen, sammelt dort z.B. Blätter, Beeren, verrostetes Metall, Zigarettenstummel und kocht aus diesen Resten der Natur und Zivilisation natürliche Tinten, die er über sein kleines Unternehmen, die Toronto Ink Company, weltweit an Fans verkauft. In diesem Buch weiht der Sachensucher uns in sein Handwerk ein und zeigt, wie jeder in seiner eigenen Küche wundervolle Tinten zum Schreiben, Illustrieren und Malen brauen kann.

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Schmuck
Gut zu wissen
Der Farbentwurf und die Qualität seiner Umsetzung

Worüber wir als Gestalter in aller Regel nicht nachdenken ist die technische Umsetzung eines Farbkonzepts. Man übergibt die geplanten Farbtöne den ausführenden Handwerkern, die kümmern sich dann zusammen mit ihren Lieferanten um das farbtonrichtige Material. Dass es hierbei zu mancherlei Problemen kommen kann, wird nur derjenige richtig ermessen können, dessen Arbeit optisch gesehen daneben gegangen ist. Die farbtonrichtige Umsetzung einzelner Töne ist weniger ein Problem, schwieriger wird es immer dann, wenn ein ganzes Farbmilieu mit aufeinander abgestimmten Farbnuancen realisiert werden soll. Prof. Friedrich Schmuck hat hierzu auf seiner Homepage einen bemerkenswert sachkundigen und ebenso realitätsbezogenen Beitrag geschrieben, den ich inhaltlich voll und ganz teile und deshalb hier auch zum Lesen empfehle.

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Pantone
Gastkommentar
Farbtrends töten den Planeten

Pünktlich zur New Yorker Modewoche hat das Pantone Color Institute seinen mit Spannung erwarteten Bericht über Farbtrends veröffentlicht. Darin erklärt das Farbprognoseunternehmen, welche Farben in diesem Herbst und Winter in Mode kommen werden: "Sie müssen Outfits in einem strahlenden, herbstlichen Orange namens Amberglow zusammen mit einem schwülen Rot namens Samba kaufen. Dann mischen Sie diese Statement-Farben mit gedämpfteren Tönen, wie z.B. einem klassischen Blau oder einem erdigen Braun namens Sandstein. Wenn es Ihnen nicht gelingt, diese Palette zu treffen, laufen Sie Gefahr, hoffnungslos aus der Mode zu kommen. Und wie können Sie damit leben?"

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Molnar
Ausstellung
Vera Molnar

Die Ausstellung gibt Einblicke in das umfangreiche Œuvre der 1924 in Budapest geborenen und seit 1947 in Paris ansässigen Künstlerin, die als wichtige Pionierin der Computerkunst gilt. Bereits in den frühen Sechzigerjahren entwickelte Vera Molnar eine computerähnliche, auf einfachen Algorithmen basierende Arbeitsweise. 1968 war es ihr erstmals möglich, mithilfe eines Computers der Pariser Universität Plotter-Zeichnungen zu erstellen. In den vergangenen siebzig Jahren hat sich ihr Werk mit bemerkenswerter Stringenz entwickelt. Immer wieder greift sie in ihrem Schaffen dieselben Motive und Themen auf, etwa in den Buchstabenbildern, den Hommagen an andere Künstler oder den Arbeiten zur Farbe Rot. Die Einzelausstellung im Museum Ritter würdigt mit Werken aus dem eigenen Fundus und zahlreichen Leihgaben eine beeindruckende Künstlerin und Grande Dame der Geometrischen Abstraktion. Die Ausstellung beginnt am 17. Mai und geht bis 20. September 2020.

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Spiel
Ausstellung
Aus Spiel wird Kunst

Die Ausstellung präsentiert zeitgenössische Werke aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter sowie Leihgaben zum Thema Spiel. Ein Teil der Arbeiten spricht den Aktions- und Gestaltungswillen des Besuchers an, der durch spielerisches Handeln Erfahrungen sammelt und kreative Strategien entwickelt. In anderen Werken deuten Künstlerinnen und Künstler bekannte Spiele und Spielmaterialien um und verwandeln sie in Kunst, die neben gestalterischen auch soziologische und kulturelle Aspekte thematisiert. Vertreten sind Jessica Centner, Jacob Dahlgren, Anton Stankowski, Gerold Tagwerker, Timm Ulrichs und andere. Die Ausstellung im Museum Ritter beginnt am 17. Mai und geht bis 20. September 2020.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Jongerius
Ausstellungen (Rückschau)
Hella Jongerius: Breathing Colour

Kunst und Design sind Konfigurationen von Farbe, Licht, Form, Schatten, Reflexionen und Materialität. Die Ausstellung war im Grenzbereich zwischen Kunst und Design angesiedelt. Sie präsentierte eine visuelle Untersuchung des Zusammenspiels und der Veränderungen von Farbe und Licht zu allen Tageszeiten. In Formen aus Papier, Textilien, Keramik, Metall und Kunststoff zeigte die international renommierte Stardesignerin ihre langjährige künstlerische Auseinandersetzung mit Farbe, Licht und Materialität. Als Designerin hinterfragt sie oft die oberflächlichen Ansichten von Designherstellern und den Einsatz von Farbe bei der Entwicklung von Produkten. Jongerius argumentiert, dass dies dazu führt, dass wir Aspekte und Erfahrungen der Welt um uns herum verpassen. Ihre Studie wurde in der Begegnung mit den Kunstwerken, die sie aus den Sammlungen des Nationalmuseums ausgewählt hat, vertieft. Die Ausstellung in Stockholm war bis zum 1. März 2020 zu sehen. Ein Besuch der Homepage von Hella Jongerius lohnt sich.


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Termine
Tagungen und Workshops 2020


Resonanz-Farbtest
30. bis 31. März 2020 (Frammersbach)
ECDA Jahrestagung
23. bis 25. April 2020 (Augsburg)
Wegeführung im Raum
11. bis 13. Mai 2020 (Frammersbach)

Hospizräume gestalten

31. August bis 2. September 2020
(Frammersbach)
Demenzräume gestalten
14. bis 16. September 2020 (Frammersbach)
Autismusräume gestalten
28. bis 30. September 2020 (Frammersbach)
Farbwissen managen
19. bis 20. Oktober 2020 (Frammersbach)
Farbkommunikation
9. bis 10. November 2020 (Frammersbach)
Dialogorientierte Farbberatung
23. bis 24. November 2020 (Frammersbach)


Weitere Informationen finden Sie hier:

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Institut Farbe.Design.Therapie
Roland Aull
Wiesenfurt 26
97833 Frammersbach
Deutschland

0935599780
info@farbe-design-therapie.de
www.farbe-design-therapie.de